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Lecce ist eine der Perlen in Süditalien - manche nennen es auch für ihre Schönheit, Florenz des Südens. Eine schöne Stadt, deren Altstadt, von der Barock-Epoche geprägt ist.

Vor Kurzem hat die Stadt viel Lob und Anerkennung erhalten. Im Jahr 2009 hat die UNESCO Lecce unter die Kandidaten für die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die Stadt wurde für würdig erklärt, Teil der begehrten Liste zur Erhaltung des kulturellen Welterbes zu werden, da die barocken Bauten der Stadt beispiellos sind, man hat eine fast vollständigen Einblick in die Barockzeit.

Darüber hinaus hat der berühmte australische Verlag Lonely Planet, der Reiseführer veröffentlicht, im Jahr 2010 Lecce (Salento) als eines der besten Reiseziele der Welt etabliert!

Die Stadt hat viele schöne Plätze und ein attraktives Umfeld mit einer großen Auswahl an Restaurants, Bars, Pizzerien und auch vielen hübschen Geschäften, wo noch traditionelle Handwerkskunst betrieben wird. Piazza Sant'Oronzo ist einer der wichtigsten Punkte der Stadt. Hier ist ein schönes Amphitheater, das oft für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Lecce ist sehenswert. Sollten Sie in einer größeren Stadt in der Region Apulien urlauben wollen, dann empfehlen wir Ihnen Lecce. Es ist Reich an Geschichte und die architektonischen Bauten sind faszinierend.

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Die Stadt mit ihren knapp 90.000 Einwohnern ist die historische und wirtschaftliche Hauptstadt der Halbinsel Salento. Die Stadt ist vor allem durch seine blühenden wirtschaftlichen und künstlerischen Aspekte im 1500 - 1700 Jahrhundert, das ihr den Namen "Barock-Florenz" und "Athen von Puglia" gab, gekennzeichnet.

Hier war das alte Zentrum der messapianischen Sybar, die lange die römische Expansion widerstanden hatte, fiel aber im dritten Jahrhundert v. Chr. und nahm den neuen Namen Lupiae an. Die römische Stadt wurde jedoch auf 3 km entfernt geboren, hieß Licea und war mit Rom durch eine Verlängerung der Via Traiana von Brindisi verbunden. In der römischen Zeit florierte Lecce durch Ihren Hafen (Porto Adriano, jetzt San Cataldo genannt), erst danach kam Brindisi.

Während des byzantinischen-gotischen Krieges erlitt Lecce schwere Schäden und wurde im Jahre 549 von den Goten von Totila geplündert. Danach war es fünf Jahrhunderte unter byzantinischer Herrschaft, in denen die Stadt vollständig von Otranto überragt wurde, wo sich der wichtigste byzantinische Hafen befand. Aber mit dem Aufkommen der Normannen und der byzantinischen Niederlage wurde Otranto schwächer und für Lecce begann eine neue Blütezeit. Während der Zeit von Goffredo Altavilla hatte der normannische Rechnungshof seinen Hauptsitz in Lecce, somit wurde die Stadt wiederum die Hauptstadt der Region. Der erste Abgeordnete der Stadt war Frederick, später gab er das Amt an Manfred von Hohenstaufen weiter.

Die folgenden Jahrhunderte waren manchmal turbulent, aber dennoch war Lecce eine reiche und bedeutende Stadt sowohl während des d'Anjou als auch während der Zeit der Aragonier. Ab Mitte des 14.Jahrhunderts wurde Lecce ein blühendes Zentrum des Handels, was bedeutete, dass die Stadt auch eine Zeit der kulturellen Blüte erlebte. Das heißt Schriftsteller, Maler, Philosophen, Wissenschaftler und wohlhabende Leute kamen nach Lecce.

Zwischen dem 1500 und dem 1700 Jhdt. wurde Lecce oft von muslimischen Invasionen bedroht und deshalb beschloss Carlos V, die Stadt mit einer neuen Mauer und eine Zitadelle zu stärken. Während dieser Zeit erwarb die Stadt seine barocke Gestalt und ist seitdem das Merkmal des sogenannten "Barock Leccese".

Das barocke Leccese
Die unzähligen barocken Verzierungen von Lecce unterscheiden sich nicht so deutlich von der Romanik. Eine Besonderheit der barocken Skulpturen von Lecce ist, dass sie beinahe alle aus Lecceser Stein sind. Ein heller Stein, dessen Eigenschaften sehr spezifisch sind, weich und leicht zu bearbeiten. Nachdem der Stein, der Witterung ausgesetzt wird, ist die Bearbeitung möglich. Im 1500 Jhdt. als eine groß angelegte Invasion von verschiedenen Mönchsorden (Jesuiten, Franziskaner etc.) in Lecce einfiel, wurden viele prächtige Gebäude gebaut. Zur gleichen Zeit wurden viele alte Kirchen und Paläste umgebaut, und da es eine Zeit des Wirtschaftswachstums war, war das Ergebnis bemerkenswert. Aber trotz allem, erwies sich der lokale Stein, leider gegen die Umweltverschmutzung, unter anderem Autoabgase, anfällig.

In der Umgebung von Lecce
Lecce ist eine Stadt, reich an Sehenswürdigkeiten, die glücklicherweise, zum größten Teil in der Altstadt liegen.

Palazzo del Seggio
Gebaut im Jahre 1592 und das Rathaus bis 1851. Im reichen verzierten barocken Stil, aber mit gotischen Fenstern.

Amphitheater
Ist nur teilweise ausgegraben, aber er war sehr groß (Platz für bis zu 25.000 Personen), auf einer Fläche von 53 x 34 m und einer Gesamtgröße von 102 x 83 m. Das Theater wurde wahrscheinlich in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts erbaut.

Das römische Theater
Lecce hat nicht nur ein riesiges Amphitheater, es hat ein kleineres Theater, das etwa aus der gleichen Zeit wie das Amphitheater stammt. Im Jahr 1929 wurde dieses kleine Theater entdeckt, ganz gut erhalten, mit Platz für etwa 5.000 Zuschauer.

Festung
Erbaut auf Befehl von Carlos V. im Jahre 1539 - 49 als eine Erweiterung der damaligen Stadt (eine Erweiterung von dem, was von den Normannen errichtet wurde), aus dieser Zeit stammt noch ein massiver viereckiger Turm.

Typische barocke Kirchen
darunter: Santa Maria delle Grazie (1590), Santa Irene (1591-1639), Santa Teresa (1620-30), die Kirche Rosario / San Giovanni Battista (1691-1728), Kirche des Carmine (1711-17) , St. Matthäus (1667-1700), St. Clare (1694 -?), Jesuskirche (1575-79), Sant'Angelo und viele mehr.


Domkirche Santa Maria Assunta
Errichtet im Jahre 1114, aber drastisch verändert in den Jahren 1659-70, daher insbesondere im barocken Stil. Mehr Besonderheit als Schönheit...

Basilika Santa Croce
Ist eine dreischiffige Basilika, die im Jahr 1549 begonnen wurde, aber die Arbeit wurde bis weit ins nächste Jahrhundert nicht abgeschlossen. Die Kirche ist eine Besonderheit und ein Beispiel für das barocke Lecce: fantastische Tiere, deformierte Körper, Pflanzen, dicke Engel-Figuren usw.

Sankt Niccolò und Cataldo
Hier haben wir einmal ein Beispiel für eine barocke Kirche, die nicht, oder zumindest nicht zu Barock ist. Der letzte normannische Herrscher in Apulien, König Tankred von Lecce, hat im Jahre 1180 begonnen, die Kirche zu bauen. Die Fassade wurde nach barocken Prinzipien im Jahre 1716 rekonstruiert, aber glücklicherweise wurde das ursprüngliche Hauptportal erhalten. Im dreischiffigen Innern lassen sich reich verzierte Fresken aus dem Jahre 1616 bewundern, aber auch wenige antike Fresken.

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