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Pompei ist eine Stadt im Schatten ihrer eigenen Vergangenheit. Wer nicht dem direkten Umland entstammt und von Pompei redet, denkt zwangsläufig an die vom Vesuvausbruch 79 nach Christus verschüttete und später wiederentdeckte und ausgegrabene Stadt, das antike Pompeji.


Der Ausbruch vom 24. August 79 begrub die blühende Stadt und die sie umgebende fruchtbare Landschaft mit einer bis zu sechs Meter mächtigen Asche- und Lapillischicht. Der gesamte Landstrich wurde für Jahrhunderte unbewohnbar. Erst im 3./4. Jahrhundert finden sich Belege für vereinzelte Besiedlung.


Auch während des gesamten frühen Mittelalters blieben die Bedingungen äußerst ungünstig. Wiederholte, wenn auch kleinere Ausbrüche des Vesuvs, Einfälle von Barbarenstämmen, ständige Überfälle von Sarazenen und Piraten sowie ein ungesundes Klima durch malariaverseuchte Sümpfe behinderten das Entstehen einer neuen Siedlung auf dem Territorium der untergegangenen Stadt.


Auch während des gesamten frühen Mittelalters blieben die Bedingungen äußerst ungünstig. Wiederholte, wenn auch kleinere Ausbrüche des Vesuvs, Einfälle von Barbarenstämmen, ständige Überfälle von Sarazenen und Piraten sowie ein ungesundes Klima durch malariaverseuchte Sümpfe behinderten das Entstehen einer neuen Siedlung auf dem Territorium der untergegangenen Stadt.


Erst im 11. Jahrhundert entstand um die kleine Kirche San Salvatore di Valle, später SS. Salvatore (Santissimo Salvatore), am Ufer des Sarno, in unmittelbarer Nähe des versunkenen und längst vergessenen antiken Pompeji, eine kleine Ansiedlung, die Urzelle des neuen Pompeis. In einer päpstlichen Bulle aus dem Jahre 1511, die heute in der bischöflichen Kurie von Nola aufbewahrt wird, findet sich erstmalig die Erwähnung als Pfarrei.


Das Territorium gelangte durch mehrfachen Weiterverkauf in den wechselnden Besitz von vielen berühmten Familien, unter anderen den Toraldo, den De Bucchi und den Piccolomini. Doch die Gegend von Valle blieb stets nur dünn besiedelt. Schließlich musste im Jahre 1662 der Pfarrer sogar dem Bischof melden, dass Valle auf Grund des ungesunden Klimas am sumpfigen Fluss seit zwei Jahren vollständig unbewohnt war.


Doch im Jahre 1876 legte genau hier, in Valle di Pompei, wie die Gegend nunmehr genannt wurde, der später selig gesprochene Bartolo Longo, ein Rechtsanwalt, der sich die Verbreitung der Anbetung des „Heiligen Rosenkranzes“ zur Lebensaufgabe gemacht hatte, den Grundstein für die Basilica der Beata „Vergine del Rosario“, der Madonna des Rosenkranzes.


Innerhalb kürzester Zeit kamen, zunächst aus Neapel, dann aus der ganzen Welt, Spenden für den Aufbau der neuen Kirche. Bereits im Jahre 1883 versammelten sich in Valle di Pompei mehr als 20.000 Pilger, um gemeinsam ihre Gebete an die Madonna des Rosenkranzes zu richten. Im Jahre 1891 wurde der neue Tempel fertig gestellt und eingeweiht.

Die älteste Kirche, SS. Salvatore, die dem Neubau im Wege stand, musste weichen. Sie wurde am heutigen Standort, hinter der neuen Basilika, wieder aufgebaut.


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Entfernung von Pompei
  • nach Innsbruck: 977 km
  • nach München: 1138 km
  • nach Bern: 1145 km
  • nach Wien: 1335 km
  • nach Frankfurt: 1462 km
  • nach Berlin: 1721 km
  • nach Hamburg: 1915 km
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